Datum
20. March 2019
Review Teaser

Review: The Tomorrow People

Vor wenigen Monaten machte eine leider ziemlich kurzlebige Serie mich neugierig: The Tomorrow People. Diese handelt von jungen Menschen mit Fähigkeiten: Teleportation, Telekinese und Telepathie. Im Prinzip ein spannendes Konzept, aber es kommt natürlich auch immer auf die Umsetzung an.

Um was geht es in The Tomorrow People?

Anfangs lernt der Zuschauer den jungen Stephen Jameson (Robbie Amell) kennen, der sich wegen psychischer Probleme in Behandlung befindet und aufgrund dessen und der Einnahme entsprechender Medikamente bei vielen an seiner Schule unten durch ist. Lediglich seine beste Freundin Astrid (Madeleine Mantock) hält treu zu ihm. Die Situation wird immer kurioser, erst recht als er denkt, ein Schlafwandler zu sein, denn immerhin ist er bereits im Bett seiner Nachbarn aufgewacht.

Doch die Stimmen in seinem Kopf, die ihm das Leben zusätzlich schwer machen, werden deutlicher und Stephen setzt die Medikamente ab – nur, um herauszufinden, dass er gar nicht verrückt ist, sondern über besondere Fähigkeiten verfügt und die Stimme in seinem Kopf zu Cara (Peyton List) gehört, einer der Tomorrow People. In deren Welt wird er mit seinen Fähigkeiten hineingezogen und schon bald führt er ein Doppelleben – einerseits, um den im Untergrund lebenden Tomorrow People zu helfen, neue Mutanten zu retten, andererseits, indem er bei der Organisation seines Onkels, Ultra, arbeitet und den Tomorrow People wertvolle Informationen beschafft.

Meine Meinung zu The Tomorrow People

Das Konzept gefiel mir von Anfang an und schon während der ersten Episoden stand für mich fest, dass ich weiterschauen werde – wenngleich die Serie leider nur eine einzige Staffel hat. Die Charaktere sind gut gezeichnet und dargestellt und erhalten einen schönen Hintergrund, der teils in eigenen Episoden auch näher beleuchtet wird. Dabei kommt die Haupthandlung jedoch nicht zum Erliegen, sondern läuft schön weiter.

Gerade zur Staffelhälfte nimmt die Serie dann doch noch sehr Fahrt auf und die Missionen, wenngleich nicht immer tempo- und actionreich, sind spannend gehalten. Natürlich gibt es Momente, in denen man sich denkt „Okay, nun hätte Stephen von seinem Onkel eigentlich erwischt werden müssen“, doch das gibt gegen Ende der Staffel dann erst richtig Sinn, wenn man bedenkt, wie viele Plot Twists hier warten.

Irgendwann befindet man sich als Zuschauer in einer ähnlichen Situation wie die Tomorrow People: Wem kann man eigentlich noch trauen?

Jedes Mal, wenn etwas offensichtlich erscheint, wartet die nächste Wendung, weshalb es nie langweilig wird, ohne dabei zu sehr zu verwirren oder, dass sich die Handlung selbst einen Strick dreht und unlogisch wird. Überrascht hat mich dagegen die Brutalität. Für eine Young Adult Serie fließt ganz schön viel Blut – auch wenn mich das jetzt bei einer Serie weniger schockt. Ich hätte nur in diesem Zusammenhang nicht unbedingt damit gerechnet. Genauso werden Tomorrow People gefoltert und gequält und für Experimente herangezogen. Dass die Serie hier nicht einfach einen Rückzieher macht und alles schön verharmlost war jedenfalls willkommen, die Gewalt aber zugleich auch nicht ZU übertrieben.

Was mich etwas nervte waren die ständigen Hin- und Her-Romanzen. Das eine Mal hüpft dieser mit jener in die Kiste, das nächste mal jene mit diesem. Aber ich bin auch einfach nicht so der Fan von Romanzen :p

Obwohl die Serie leider sehr abrupt nach 22 Episoden endet, muss ich sagen, dass ich vom Ende nur halbwegs enttäuscht war. Denn bis zu einem bestimmten Punkt in der Episode wirken die meisten Handlungsstränge abgeschlossen und das Ende scheint ziemlich rund. Nur die letzten 5-10 Minuten muss man irgendwie aus dem Gedächtnis radieren, da diese Lust auf mehr machen – das natürlich nicht mehr folgt.

Ein schwacher Trost ist, dass sowohl Robbie Amell wie auch Luke Mitchell – wenngleich mit anderen Superkräften – in The Flash / Legends of Tomorrow bzw. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. ziemlich regulär mitmischen.

Fazit zu The Tomorrow People

The Tomorrow People hat Spaß gemacht zu schauen und es ist wahrlich schade, dass keine Fortsetzung mehr erscheinen wird. Zahlreiche Plot Twists haben die Serie unterhaltsam gemacht und teils wirklich auch unvorhersehbar.

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