Datum
17. December 2017
(c) Syfy | Pandastorm

Review: The Expanse Staffel 1

The Expanse wird als eine der innovativsten Science-Fiction-Serien der aktuellen TV-Landschaft gehandelt. Erst jetzt steht sie uns allerdings mit Staffel 1 auf DVD und Blu-ray zur Verfügung, womit sich ein jeder, der bislang nicht auf das Format zugreifen konnte, endlich in dessen Genuss kommt. Oder ist The Expanse doch nicht der Kracher, den man uns versprochen hat?

Darum geht es in The Expanse Staffel 1

Die Menschheit hat das Sonnensystem erschlossen. Neben der Erde ist der Mars ein bedeutender Standort. Der steht jedoch voll und ganz unter der Kontrolle des technologisch fortgeschrittenen Militärs.

Als würde dies nicht ohnehin schon für ein Ungleichgewicht sorgen, sind da auch noch die Gürtler. Jeder braucht sie. Keiner will mit ihnen zu tun haben. Die Gürtler schufften im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und bauen Rohstoffe ab, die von Erde, Mars und den anderen Kolonien dringend benötigt werden. Nur für sie selbst bleibt nicht viel übrig.

In dieser rauen Umgebung arbeitet auch Jim Holden (Steven Strait), der auf der Canterbury lebt, einem Transporter, der die wertvollen Güter transportiert. Eigentlich läuft sein Leben so, wie er es sich vorstellt – so gut es eben laufen kann. Bis die Canterbury einem Notruf folgt, der sich als fatal herausstellt und Holden gemeinsam mit seinem Team in einen unerbittlichen Machtkampf verwickelt, in dem keiner dem anderen trauen kann.

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Letzte Aktualisierung am 17.12.2017 um 18:36 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Kritik zu The Expanse Staffel 1

Wer The Expanse zum ersten Mal einlegt und die ersten paar Minuten über sich hereinprasseln lässt, erkennt bereits, wie qualitativ hochwertig die Serie arbeitet. Für eine Serie sind die Effekte vom Feinsten, die Sets sind beeindruckend und die Charaktere werden von der ersten Sekunde an mit all ihren Facetten ausgearbeitet, ohne ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken.

Vielleicht macht gerade das The Expanse so spannend. Man wird mit Stereotypen konfrontiert. Charakteren, die man zu kennen scheint. Und stellt dann fest, dass ein jeder von ihnen vielleicht doch ganz anders tickt, als man sich das vorstellte.

Als wären diese Charaktere allein noch nicht spannend genug, ist die Handlung in einer explosiven Umgebung angesiedelt. Die Spannungen zwischen Erde, Mars und Gürtel sind deutlich spürbar. Ein falscher Schritt und der Krieg bricht über das Sonnensystem herein. Es mag zunächst etwas kalkulierbar wirken, aber am Ende spielt The Expanse mit genau jener Mischung, die schon die Charaktere großartig macht auch bei der Handlung: eine gewagte Mixtur aus „Ich weiß, wie das läuft“ und einer (oder mehreren) Unbekannten, die deutlich zur Spannung der Serie beiträgt. Und davon hat The Expanse trotz intensiver Charakterarbeit eine ganze Menge.

Getrieben wird diese Spannung zum einen durch die vielen Handlungsorte zum anderen aber auch durch die vielen Handlungsstränge sowie die große Zahl an Unbekannten, die sich nur allmählich zu einem großen Gesamtbild zusammensetzen, aber genau das richtige Tempo finden, um den Zuschauer nicht zu langweilen.

Fazit zu The Expanse Staffel 1

Wer düstere Sci-Fi mit Action, Intrigen, Verrat und Verschwörungen zu schätzen weiß, der ist hier genau richtig. Zugleich macht The Expanse aber Spaß und bietet zumindest die ein oder andere humorvolle  Szene, während auch kritische Themen verarbeitet werden – ohne dem Zuschauer diese aufdringlich mit Fingerzeig direkt vor die Nase zu hängen.

Gelobt sei an dieser Stelle auch die Verpackung, in der Pandastorm die DVD und Blu-ray präsentiert. Der hochwertige Pappschuber ist nur das eine. Ein Booklet mit Episodenguide zeigt ebenfalls den guten Willen – und bietet mehr, als man heutzutage leider gewohnt ist.

Schade ist, dass die Ausstattung selbst mit gelöschten Szenen und Trailer etwas dürftig ist. Aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen, wenn man diese rundum gelungene Serie in der Sammlung haben möchte.

 

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